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Menschenwürde und Scham

Konstruktive Wege zu einer menschenwürdigeren Gesellschaft

Scham gehört zum Mensch-Sein. Die Entwürdigung der Menschen gehört schon so sehr zu unserem Alltag, dass dies oft gar nicht mehr wahrgenommen wird. Scham ist nicht gleich Scham. Wir differenzieren zwischen vier Themen: Scham infolge von Missachtung, von Grenzverletzung, von Ausgrenzung, Verletzung der eigenen Werte. Zugleich ist sie individuell verschieden ausgeprägt und unterscheidet sich je nach Geschlechts- und Kultur-Zugehörigkeit. Scham ist ein sehr peinigendes Gefühl, das eng mit Körperreaktionen verbunden ist. Unerkannte Schamgefühle können zu Depression, Rückzug oder Sucht führen – oder in Zynismus, Trotz oder Aggression umschlagen.

Ziele
Analyse von Entwicklungsimpulsen der Scham, grundlegende Informationen über Scham und Würde aus Sicht von Psychologie, Sozialpsychologie und Gehirnforschung werden vermittelt.,

Nutzen
Sie lernen Scham zu erkennen und zu verstehen und kompetent damit umzugehen, um in Ihrer täglichen Arbeit den Menschen würdevoll zu begegnen.

Dieses Seminar findet in Zusammenarbeit mit der Abt. 24 statt.

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Zielgruppe
Mitarbeiter im Sozial- und Gesundheitswesen, Freiwillige, Interessierte

Docente
Dr. Stephan Marks
Sozialwissenschaftler, Supervisor, Sachbuchautor,

Seminarbetrag
185,00 €

Ort
Nals, Bildungshaus Lichtenburg

Zeiten
16.04.2019 09:00-17:00
17.04.2019 09:00-17:00

Codice
60019830