Fasten

Warum Fasten so gesund ist

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In vielen großen Religionen gibt es Fastenregeln. Im Judentum, bei den Moslems und natürlich auch im Christentum. Neben den gesundheitlichen Vorteilen der Entgiftung und Regeneration, ist fasten auch gut für die Seele. Der Kopf wird frei, man fühlt sich klar und leicht und geht nach einer Kur wieder gestärkt in den Alltag zurück.

„Fasten bedeutet Verzicht. Es ist ein bewusster Verzicht für eine bestimmte Zeit. Fasten senkt nachweislich den Blutdruck, hilft bei Gelenksbeschwerden und Nierenproblemen und bringt gute Erfolge bei Rheuma- aber auch bei Krebspatienten..” Dr. med. Josef Egger

Eine Vielzahl von Erkrankungen ist auf Über- und Fehl-Ernährung zurückzuführen. Fasten ist daher eine willkommene gesunde „Esspause“, die dem Körper und der Gesundheit gut tut. Im Prinzip kann jeder kann fasten, egal ob einen Tag in der Woche oder eine ganze Woche. Wichtig ist, dass man bei einer längeren Fastenzeit sich ärztlichen Beistand nimmt. Es gibt zahlreiche Metholden des Fastens. Fakt ist, fasten in der Gruppe gelingt leichter.

GESUND FASTEN: DIE FÜNF WICHTIGSTEN REGELN
Quelle: Spiegel online

1. Ein ärztlicher Check-up vor Fastenbeginn ist ratsam. Nicht fasten sollten Untergewichtige, Menschen mit Essstörungen oder mit einer Schilddrüsenerkrankung.
2. Verzichten Sie während des Fastens auf Genussgifte. Das heißt kein Alkohol, Koffein und Nikotin.
3. Während des Fastens und der daran anschließenden Aufbauzeit sollte man auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Empfehlenswert sind täglich zwei bis drei Liter Gemüsebrühen, Kräutertee oder Mineralwasser.
4. Nach dem Fasten sollte man behutsam wieder in die normale Ernährung einsteigen und dem Darm eine zumindest viertägige Aufbauzeit gönnen: Gewöhnen Sie Ihre Darmflora langsam wieder an feste und regelmäßige Nahrung. Leicht verdauliche Nahrungsmittel sind beispielweise Kartoffeln und Äpfel, schwer verdauliche sind Kohl, Bohnen und Fleisch.
5. Ausreichend Bewegung ist während des Fastens wichtig, um den Abbau von Muskeleiweiß zu minimieren. Zusätzlich können sich Entspannungstechniken eignen, wie etwa autogenes Training, Meditation, Yoga und Tai-Chi.